Die Flamenca

 

Carina  erhielt ihren Künstlernamen „La Debla“ bereits zu Beginn ihrer Karriere von Jaime "El Parrón", einem granadinischen Flamencosänger.

"Debla" bezeichnet in der Sprache der andalusischen Zigeuner (caló) die weibliche Gottheit. Zudem ist es die Bezeichnung eines der ältesten Flamencogesänge überhaupt. Ein kraftvoller, geradliniger Gesang, der ohne Gitarrenbegleitung für sich selbst steht und vorgetragen wird.

 

 

Carina ist gebürtige Deutsche. Seit 1995 lebt sie in Andalusien, zunächst in Granada, dann bis heute in Sevilla. Nach dem Erlernen der tänzerischen Grundlagen wurde sie von Größen des Flamenco "puro"  wie Juana Amaya und Manolete ausgebildet. Sie vervollkomnete ihre Technik und Choreografiekenntnisse bei Vertretern der Flamencoavantgarde, unter anderem bei Israel Galván, Eva Yerbabuena und Belén Maya. 

 

Ihr Debut als Flamencotänzerin feierte sie 1997 in dem granadinischen Kulturzentrum Peña Flamenca "La Platería". Sie trat auf Stadtfesten und in Peñas in Granada und anderer Städte auf. Im Rahmen des renommierten Festival Internacional de Música y Danza in Granada tanzte sie im selben Jahr auf einer der "Trasnoches flamencos".

 

Seit der Premiere 2001 ihres ersten abendfüllenden Programmes "Caleidoscopio flamenco", wird sie begleitet von den drei Musikern Eduardo Trassierra (Gitarre), Quisco de Alcalá (cante) und Andrej Vujicic (Perkussion). Es folgen Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

2006 erhält sie in Sevilla den 2. Preis des Wettbewerbs für Flamencotanz "Creación jóven".

 

Im selben Jahr wird ihr Stück "Obra flamenca" auf dem Flamencofestival in Düsseldorf uraufgeführt. Es folgen weitere Konzerte auf den Festivals in Hamburg und Würzburg. 2013 zeigt sie in Düsseldorf auch ihr neuestes Programm: "Flamenco por libre". Ihre "Farruca forastera" präsentiert sie auf der Bienal de Flamenco 2012 in Sevilla, einem der renommiertesten Flamencoevents in Spanien.

 

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin vermittelt Carina mit Leidenschaft und geschulter Pädagogik seit 2001 den Flamenco, aber auch den zeitgenössischen Tanz und verschiedene Techniken des Bühnenauftritts als Pädagogin an ihre Tanzschüler.